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Das Jugendgerichtsprojekt

Inhalt

Das Jugendgerichtsprojekt ist ein aus fünf Modulen bestehendes Bildungs- und Präventionsprogramm. Kernstück des Projektes ist eine fünftägige Projektwoche, welche in eine Vor- und eine Nachbereitungsphase eingebettet ist. Den roten Faden der Projektwoche bildet eine fiktive jugendtypische Straftat (z. B. Raub, Körperverletzung, Einbruchdiebstahl), die als Rollenspiel mit verschiedenen Beteiligten (Täter, Opfer, Zeugen etc.) von den Schüler/innen aufbereitet, eingeübt und am vierten Tag der Projektwoche im Amtsgericht Tiergarten oder einem anderen Berliner Gericht mit authentischen professionellen Beteiligten (Richter/-in, Staatsanwalt/-anwältin, Rechtsanwalt/-anwältin, Jugendgerichtshelfer/in) verhandelt wird. Im Verlauf der Projektwoche werden darüber hinaus die Aufgaben der Polizei und die Bedeutung des Diversionsverfahrens dargestellt.

Ziele

Die Schüler/innen sollen durch das Jugendgerichtsprojekt

  • das Rechtssystem und das Jugendstrafverfahren kennenlernen,
  • in ihrer Akzeptanz von Rechtsnormen und des Rechtssystems gefördert werden,
  • in ihrem Rechtsbewusstsein und ihrer Sozialkompetenz gestärkt werden,
  • alternative Konfliktlösungsstrategien zur Vermeidung von Gewalt aufgezeigt bekommen,
  • Berufsfelder, Arbeitsinhalte und Qualifikationswege in den Berufsbereichen Jugendhilfe/Sozialarbeit, Polizei und Justiz kennenlernen.

Zielgruppe

Das Jugendgerichtsprojekt richtet sich an Schüler/innen der Sekundarstufe I (9. und 10. Klassen) an Integrierten Sekundarschulen in Berlin.

Die Arbeit der Programmagentur Rechtskunde wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Berlin finanziert.

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Europäischen Sozialfonds (ESF) Europäischen Sozialfonds (ESF) Sozialpädagogische Institut Berlin - Walter May